Der Verein

Der 1997 entstandene Circus Sonnenstich hat seine Wurzeln im Theater Rambazamba. Der Circus hat 2011 als eigene Dachorganisation 2011 das Zentrum für bewegte Kunst e.V. gegründet. Es verkörpert als gesellschaftlich anerkanntes Kompetenzzentrum gleichermaßen inklusive Lebensidee, Begegnungsort und Wirkungsstätte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne „Behinderungen“. Das ZBK gestaltet mit einer ganzheitlichen Bildungskunst Entwicklungsräume mit dem Ziel, dass alle Menschen auf der Grundlage ihrer individuellen Weltzugänge und Seins-Weisen ihre sozialen, kommunikativen und künstlerischen Potentiale entfalten können. Die Artisten*innen des Circus Sonnenstich erfahren ihre gesellschaftliche Bedeutung und Wirksamkeit. Als kompetente, selbstbestimmte und strahlende Persönlichkeiten geben sie kraftvolle Impulse für eine inklusive Gesellschaft.

Partner & Mitgliedschaften

Das ZBK ist Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe. Es ist Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband, der BAG Zirkuspädagogik und dem Netzwerk Zirkus. Unsere Schirmherren sind Katharina Wackernagel (Schauspielerin) und Rolf Miller (Kabarettist). Projektpate ist der Evangelische Superintendent i. R . Wolfgang Barthen.

Weitere Infos: Kurzkonzept und Leitziele des ZBK (PDF)

Der Vorstand

Daniel Baum (Vorsitzender)
Jörg Andrees
Anja Rosenkranz
Michael Pigl-Andrees

Satzung

§ 1 Name, Sitz

Der Verein soll ins Vereinsregister eingetragen werden und heißt dann „Zentrum für bewegte Kunst e.V.“
Er hat seinen Sitz in Berlin.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit Eintragung des Vereins ins Vereinsregister und endet am 31.12.2011.

§ 2 Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für Menschen mit Behinderung sowie von Kunst und Kultur. Dies soll erreicht werden durch die pädagogisch-künstlerische Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen in den Bereichen Sport, Theater
und Bewegungskünste, insbesondere in den Disziplinen Akrobatik, Artistik, Jonglage, Balance-Techniken, Trapez und Tanz. Darüber hinaus fördert der Verein individuelle und gruppenspezifische künstlerische Potentiale und Fähigkeiten dieser besonderen Menschen. Dazu gehören Kreativität und Ausdruck in den darstellenden Künsten und in der Musik.

Außerdem wird die kulturelle Betätigung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen gefördert. Sie sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben und bei der Berufsorientierung und - vorbereitung und - vermittlung begleitet werden.

Als weiterer Vereinszweck wird die Erforschung der Wirkungsweisen der pädagogisch künstlerischen Arbeit mit Menschen mit Behinderungen - auch mithilfe einer wissenschaftlichen Begleitung der Projektarbeit – angestrebt.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 § 4 Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder.

2. Ordentliche Mitglieder werden durch Beschluss des Vorstandes aufgenommen. Der Beschluss des Vorstandes ist endgültig.

3. Fördernde Mitglieder sind alle Vereinsmitglieder, die nicht ordentliche Mitglieder sind. Ihnen steht die Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins zu, soweit die personellen, räumlichen und zeitlichen Kapazitäten ausreichen. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

4. Die Mitgliedschaft endet mit
a) Austritt
b) Tod
c) Ausschluss

5. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Kündigung mit einer Frist von zwei Wochen zum Jahresende.
Der Ausschluss kann erfolgen, wenn sich ein Mitglied eines vereinsschädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein durch den Vorstand kann auch erfolgen, wenn das Mitglied mit seinen Mitgliedsbeiträgen länger als 3 Monate in Verzug ist und trotz Mahnung an die letztbekannte Anschrift oder Email-Adresse den Rückstand nicht innerhalb von zwei Wochen voll entrichtet. Sofern ein auf diese Weise ausgeschlossenes Mitglied seine Schulden begleicht, kann es einen neuen Aufnahmeantrag beim Vorstand stellen.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
a) Mitgliederversammlung
b) Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Eine Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich einberufen. Die Mitglieder sind durch einfachen Brief oder durch E-Mail einzuladen. Die Bekanntgabe einer E-Mail-Adresse gilt als Einwilligung in die Einladung per E-Mail. Die Einladungsfrist beträgt zwei
Wochen.

2. Die Mitgliederversammlung fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse.

3. Aufgaben:
- Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr
- Entgegennehmen des Rechenschaftsberichtes des Vorstands und dessen Entlastung
- Wahl des Revisors
- Entgegennehmen des Revisionsberichtes
- Wahl des Vorstands
- Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung

4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied Rederecht. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder.

5. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Das Protokoll ist vom Protokollanten und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

6. Über Satzungsänderungen beschließt die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Der Vorstand bestimmt aus seinen Reihen einen Vorstandsvorsitzenden. Die Vorstandsmitglieder/Geschäftsführer können für Rechtsgeschäfte mit anderen gemeinnützigen Organisationen von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden. Für ein einzelnes Rechtsgeschäft können die vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder (bzw. der/die Geschäftsführer/-in) jeweils durch Beschluss der Mitgliederversammlung von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.

2. Ist das Amt des Vorstandsvorsitzenden durch Rücktritt, Tod oder einen anderen Grund nicht besetzt, haben die übrigen Vorstandsmitglieder unverzüglich aus ihren Reihen einen neuen Vorstandsvorsitzenden zu wählen. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinschaftlich. Besteht der Vorstand nur noch aus einem Vorstandsmitglied, vertritt dieses den Verein bis zur Neuwahl weiterer Vorstandsmitglieder allein.

3. Beschlüsse des Vorstands mit einer finanziellen Auswirkung von mehr als 500 Euro und das Eingehen von Dauerschuldverhältnissen bedürfen der Zustimmung des Vorstandsvorsitzenden.

4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

5. Ein Vorstandsmitglied darf für seine Tätigkeit eine angemessene Entschädigung erhalten. Über die Höhe beschließt der Vorstand.

6. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer als besonderen Vertreter im Sinne des § 30 BGB bestellen. Sein Aufgabenkreis und der Umfang seiner Vertretungsmacht werden bei der Bestellung festgelegt.

7. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

8. Die Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 6 mal sowie nach Bedarf statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied, mündlich oder per Email.

9. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasst Vorstandsbeschlüsse sind
schriftlich niederzulegen und von dem Vorsitzenden oder der, vom Vorstand bestimmten Projektleitung zu unterzeichnen.

10. Sofern der Vorstand Satzungsänderungen beschließt, sind die Mitglieder zu informieren.

§ 8 Mitgliedsbeiträge

Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Über die Fälligkeit und Höhe entscheidet der Vorstand.


§ 9 Auflösung / Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Vereinszweckes fällt das Vereinsvermögen an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, welche Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband ist, die es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung von Menschen mit Behinderung (§52 Abs.2 Nr.10 AO) zu verwenden hat. Näheres beschließt
die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden dürfen.

 


Förderer & Partner